Die Vermittlung Christi


Nun ist es Zeit, daß wir uns gründlich prüfen, und uns "desto mehr bemühen, unsere Berufung und  Erwählung festzumachen" (2. Petr 1:10). Petrus sagte "Gott gebe Euch viel Gnade und Frieden durch die Erkenntnis Gottes und unsres Herrn Jesus" (2. Petr 1:2)! Er sagte wir sollen zum Fundament unseres Glaubens, (unser klares Verständnis des Wort Gottes), Tugend erweisen, was geistliche Kraft ist, und in der Tugend Erkenntnis, und in der Erkenntnis Mäßigkeit; und in der Mäßigkeit Geduld, und in der Geduld Frömmigkeit und in der Frömmigkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe die Liebe zu allen Menschen (Nächstenliebe)" - "ohne all dem," sagt Paulus, "sind wir nichts."

Petrus lehrte, "wer dies aber nicht hat, der is blind und tappt im Dunkeln (der hat keinen Weitblick). Mit anderen Worten, er ist nicht wieder-geboren, und ist kein echter Christ. Oh, er mag wohl sein Zehntel abgeben. Er könnte sogar ein Geistlicher sein, im Chor singen und niemals den Gottesdienst versäumen. Doch wenn er keinen "Weitblick" besitzt (und im Dunkeln tappt), so fehlt ihm das Beweisstück der Taufe durch dem Heiligen Geist, oder die neue Geburt. Jesus sagte, "der Heilige Geist (der Geist der Wahrheit) wird, (nicht mag vielleicht), euch in alle Wahrheit leiten, und was zukünftig ist, wird Er euch verkündigen (Joh 16:13). Oder anders gesagt, Er ermöglicht allen Christen einen "Weitblick."

Gnade und Frieden sind uns vermehrt durch diese Erkenntnis. Unser Vorherwissen von Dingen die in unseren Tagen auf uns zukommen vertreibt die Angst der Ungewissheit, und verleiht uns Gottes Frieden, den Nicht-Eingweihte einfach nicht verstehen können.

Das Beweisstück eines echten, geisterfüllten Christen ist also ein klares Verstehen des ganzen, für unseren Tag offenbahrten Wort Gottes, ein volles Verständnis vom dem das Jesus heutzutage tut und, was er in der nahen Zukunft leisten wird. Anders gesagt, man hat einen gewissen "Weitblick." Und was man sieht wird SO SPRICHT DER HERR sein, weil man den Geist Christi in sich trägt.

Jakobus erwähnte weiter, wenn man sich also desto mehr bemüht all diese Tugenden zu erweisen, und nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein in die Tat Umsetzender ist, dann wird man auch in der "gegenwärtigen Wahrheit" feststehend sein. Gott schreibt nur Episteln der gegenwärtigen Wahrheit.

Laut 1. Joh1:7, "Wenn wir aber nicht im Licht wandeln das Gott uns gegenwärtig offenbahrt, sind wir nicht, und können auch nicht unter sein Blut kommen (oder wieder-geboren sein), und können auch keine christliche Gesellschaft genießen." Es sei denn, daß wir unseren Tag und dessen Botschft erkennen, sind wir keine Christen. Gar nicht dazu aufgerufen.

-oOo-

Jeder echter Christ wird den Beweis der Taufe mit dem Heiligen Geist haben. Das heißt, der Heilige Geist wird ihm in allem für seinen Tag offenbahrten Verständnis leiten, und ihm Dinge enthüllen die in seinen Tagen geschehen werden. Auf diese Art wird sein Leben eine geschriebene Epistel der gegenwärtigen Wahrheit sein. Was Jesus heute wirkt.

Letzte Woche sprach ich mit einer unserer Zuhörerinnen die mir sagte, "Da ist ein Vermittler zwischen Gott und der Menschheit, der Mensch Jesus Christus, und der ist Vermittler für immer und ewig." Wenn Sie, bitte, die Bibel bei 1.Tim 2:5 aufschlagen, werden wir das Thema, Christi Vermittlung, näher untersuchen.

Ich antwortete der Glaubens-Schwester, das ist nicht Bibellehre. Und wir lasen die Heilige Schrift von 1.Tim 2:5 wo es steht, "Denn es ist ein Gott (nicht zwei oder drei) und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus."

Dort steht nicht, daß Christus ein Mittler (Vermittler oder Fürsprecher) für immer und ewig sei. Also sagte ich zu ihr, Jesus Christus ist jetzt kein Mittler oder Fürsprecher. Seitdem die Sieben Kirchenzeitalter abgelaufen waren, und die Sieben Siegel in 1963 enthüllt wurden, war Er kein Mittler mehr.

Sind wir Christen, so werden wir durch Glauben leben, d.h. durch ein klares Verständnis der gegenwärtigen Wahrheit. Dann wissen wir auch was Jesus heute wirkt, denn er kann es nur durch Seinen Körper tun, durch Christen. Ohne Rücksicht auf wie innig wir auch Jesus Christus lieben mögen, und Gottes Wort lesen, ohne Glaube ist es uns unmöglich ein Christ zu sein.

Wenn wir meinen Jesus wäre heute ein Vermittler, und Er aber kein Vermittler ist, dann beweisen wir, daß wir Jesus Christus nicht kennen. Es mag sein, daß wir Ihn vollen Herzens lieben, doch wir haben nie Seine Liebe erhalten. Womöglich verwenden wir Psychologie, aber wir haben kein Verhältnis mit Ihm. Wenn wir nicht wissen, was Er gegenwärtig wirkt, sind wir keine Christen.

Nun ist es Zeit, daß wir uns prüfen und uns "desto mehr bemühen, unsere Berufung und Erwählung festzumachen" (II Petr 1:10). Die Kirche, oder der Körper Christi wird vom Geist Gottes, der sein Oberhaupt ist, dem Wort, geführt. Und wenn wir der Körper Christi sind, werden wir im gemeinsamen Glauben, oder Verständnis sein. Und wir werden wissen was Jesus heute wirkt.

Wenn wir aber nicht wissen was Jesus dieser Tage tut, dann kennen wir Ihn nicht, und sind nicht in Seinen Körper hineingetauft, und sind keine wieder-geborene Christen. Wir müssen unbedingt den Geist Christi in uns besitzen. Sein Geist ist nicht verwirrt, Er ist unfehlbar, Er weiß ganz genau was Sein Wort bedeutet und was Er gegenwärtig wirkt.

Also, "erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst solange Gnade noch vorhanden ist. Erkennt, daß Jesus Christ in euch ist, es sei denn, daß ihr nicht echt wäret" (2. Kor 13:5)! Prüft euch selbst. Wenn ihr feststellt, daß euer Glaube gegenüber Gottes Anforderungen Mangel erweist, dann erwartet Sein Verständnis zu empfangen.

Wir werden fünf Fragen untersuchen. Was ist ein Mittler (Vermittler oder Fürsprecher)? Warum war Jesus ein Vermittler? Wann wurde Jesus ein Vermittler? Für wen vermittelte Jesus? Wann war seine Vermittlung erfüllt?

Was ist ein Vermittler? Ein Vermittler ist ein "Mittelmann." Ein Vermittler steht zwischen zwei streitenden, oder nicht übereinstimmenden Parteien. Wenn zwei Beteiligte eines Vertrags sich anfechten oder nicht einverstanden sind, kann eine dritte Partei zwischen den Beteiligten stehen, und ohne Voreingenommenheit beide, gemäß den vertraglichen Bedingungen wieder zur Eintracht bringen.

Ein Vermittler muß die Schwächen und die Bedürfnise beider Parteien verstehen, seine Loyalität muß jedoch ausschließlich den Bedingungen der Vereinbarung gehören. In der Bibel steht es, "unser Hohenpriester versteht unsere Schwachheit, der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde" (Heb. 4:15). Er war den Bedingungen der Vereinbarung, die das Wort ist, getreu, und ER ist dieses Wort im Menschenfleisch verwirklicht, Er hat das Abkommen mit Seinem eigenen Blut bestätigt. Er ist würdig der einzig und alleinige Vermittler zwischen Gott und der Menschheit zu sein, Er ist zugleich Gott und Mensch. Deshalb ist Er ein unvoreingenommener Vermittler. Er ist der Anfang der Schöpfung Gottes (Offb 3:14), der Anfang Gottes, wie Er sich selbst als einen Teil der materialisierten Welt schöpft, und das vor ungefähr 2,000 Jahren.

Jesus war ein Mittelmann zwischen Gott und Seinen Auserwählten, weil diese nicht im Einverständnis waren. In anderen Worten, diese Christen befanden sich im Irrtum über das Wort Gottes. Selbstverständlich, Gott ist das Wort, und Jesus war dieses Wort, in jungfrau-geborener, fleischlicher Form. Deshalb ist es offensichtlich, daß er sich für uns eigesetzt hatte. Die Heiligen der Kirchzeitalter waren im Irrtum, aber sie mußten nur das Wort ihres betreffenden Zeitalters manifestieren. Als Vermittler empfing Jesus das Wort ihrer Tage und setzte ihr Unwissen oder Irrtum unter Sein Blut, sodaß sie wieder-geboren sein konnten.

Warum war Jesus ein Vermittler? Warum benötigten Gottes Auserwählte einen Vermittler? Anders gesagt, warum waren alle Heiligen der Kirchezeitalter im Irrtum? Sie waren im Irrtum, wie Daniel 12:4,9, und Jesus (Offb 10:4) erklären, weil die Bibel mit Sieben Siegeln, "bis auf die Zeit des Endes," versiegelt blieb; bis dann wenn Christus, nachdem Er Sein Vermittler-Amt vollendet hatte, das Buch als Antwort für die Aufforderung der Ältesten anforderte, dessen Siegel öffnete, und deren Inhalt dem Engel oder dem prophetischen Botschafter des Laodizeaer Kirchezeitalter offenbahrte, der dann dieses Mysterium in unseren Tagen erläuterte.

Christus war Vermittler solange das Buch versiegelt war. Das heißt, von Pfingsten, bis zum Abschluß des Laodizeaer Kirchenzeitalter, war Christus Vermittler zwischen Gott und Seinen Auserwählten, die in gläublicher Unübereinstimmung waren, weil sie, solange die Bibel versiegelt war, nur das TEIL-Wort kannten. Bis Christus das Buch anforderte, die Sieben Siegel öffnete, und deren Geheimnisse Seinen Auserwählten enthüllte, glaubten und predigten sie alle Irrtum. Im 1. Korinther 13:10, nennt Paulus dieses das TEIL-Wort (Stückwerk), das Menschen mit logischen Denken oder mit Vermutungen vermischten!

Das ist warum Christus Vermittler und die Kirche im Irrtum war.

Bis zum Thyatira Zeitalter waren die frühzeitigen Heiligen meistens bekehrte Juden (A.D. 606). Schon zu Pfingsten wurden "jüdische Fabeln" eingeführt (Gal 4; Titus 1:14). Und das Ephesus Zeitalter fiehl schon von ihrer "ersten Liebe" ab, dem Wort, indem sie die "Werke der Nikolaïten" duldeten, die eine Hierarchie im geistlichen Amt errichteten, die sich zwischen Gott und der Meschheit stellte. Diese "Werke" wurden dann in dem Pergamon Zeitalter in die "Grundlehre" eingegliedert, als die Römische Universals-Kirche beim 'Ersten Konzil zu Nicea' organisiert wurde. Dann fingen sie an die Christen zu ermorden, und all die, die ihre dreieinigen Götter, sowie ihre Drei-Titel-Taufe ablehnten. Und der Glaube, der sich in den Herzen der Heiligen befand, ging verloren, als sie von der falschen Kirche zu Tode gemartert wurden, was das dunkle Mittelalter über die Westliche Welt auslöste.

Während der letzten drei Kirchzeitalter, oder dem Zeitalter des TEIL-Wortes, haben wir die Reformation des katholischen Andachts-Systems. Die Reformatoren, die jedoch keine Propheten waren, strebten nur die Kirche zu dem Stand zurückzubringen, den sie zur Zeit ihrer Konfession beim 'Ersten Konzil zu Nicea' besaß, unwissend, daß die Kirche genau da gefallen war.

Sie verstanden nicht, daß Jesus nur eine Kirche ordiniert hatte, und daß Er nur diese anerkennt - die Kirche, die Er zu Pfingsten gegründet hatte. Dennoch, die letzten drei Kirchen-Zeitalter brachten die Enthüllungen von Rechtfertigung durch Glaube (nicht Taten), Frömmigkeit (oder Heiligkeit laut der Heiligen Schrift), und Taufe mit dem Heiligen Geist, zurück.

Zu Pfingsten, und in jedem der darauffolgenden, Sieben Kirchen-Zeitalter, empfing Christus die Teile des WORTES (TEIL-Wort), die für dieses Zeitalter vorherbestimmt waren, und die durch die Botschaft des Engels, d.h. des Botschafters dieses Zeitalters enthüllt wurden, und setzte Sich für ihre Unwissenheit der Fülle ein, indem Er ihren Irrtum unter Sein Blut setzte. Die Auserwählten wurden "wieder-geboren," weil ihre Leben geschriebene Episteln, oder die Verwirklichung des Wortes ihres Tages waren, und weil Christus für ihre Unwissenheit vermittelte.

Die nächste Frage ist, "Wann wurde Jesus ein Vermittler?" Eine gute Frage! Sicherlich war Er kein Vermittler während Seines erdlichen Wandels, denn "ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung" (Heb. 9:22). Vor Calvary (Schädelstätte oder Golgotha) war Er der Prophet. Zu dieser Zeit war Er nicht unser Hohenpriester, oder unser König, und Er war nur potentiell unser Retter.

Als Menschensohn war Er Gott-Prophet, der zu den Seinen kam und für Seine Braut gekreuzigt wurde. Am Pfingsttag kehrte Er im Amt des Sohn Gottes zurück. Nicht als Menschensohn. Während der Kirchenzeitalter war Er Gottes Sohn, Parakletos, Befürworter oder Vermittler. Am Ende des Laodizea Kirchenzeitalters erschien Er unter dem Deckmantel eines durch Gnade geretteten Sünders und vernahm die Gedanken und Absichten der Herzen, heilte die Kranken, erweckte die Toten, wieder Jesu Christi als Menschensohn bezeugend, "derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit" (Lukas 17:28-30; 1. Mose 18; Heb. 4:12, 13:8). Die Enthüllung der Sieben Siegel brachte dann Christus im Amt des Menschensohns in WORT-Form zu Erden zurück. (Offb 10:1-4).

Jedes Evangelium vorhersagt, daß Jesus als Menschensohn in WORT-Form zurück kehren, die Welt beim Abschluß des Laodizea Kirchezeialters anklagen, und Seine Auserwählten in die Einheit des Glaubens eingliedern wird. Jesus ist heute kein Vermittler.

Am Anfang des Milleniums wird der verherrlichte Jesus persönlich mit Seinen Heiligen aller Zeitalter zu Erden zurückkehren, und auf die Asche der Schlechten treten, nachdem (die Schlacht zu) Harmagedon alles Leben zerstört hat. Er wird kein Vermittler sein, Er wird dann im Amt des Sohn Davids and dadurch König sein.

Christus war seit dem Pfingsttag, als die Kirche geründet wurde, ein Vermittler. Er war nicht, und konnte unmöglich ein Vermittler sein bis der Pfingsttag vollended war.

Der allgemeine Kirchengänger glaubt Christus war schon immer und ist weiterhin Vermittler für jedermann in der Welt. Bedauerlicher Weise durchdenkt der allgemeine Kirchengänger die Sache nicht! Jesus war niemals ein Vermittler für jedermann. In erster Hinsicht, wegen der ursprünglichen Sünde im Garten Eden, ist die Mehrzahl der Bevölkerung der Erde nicht von Adams Rasse und ist daher ohne Retter und nicht erlösbar. Jesus war der zweite Adam, Er war nicht der zweite Kain.

Für wen war dann Jesus ein Vermittler? Christus war nur Vermittler für die Auserwählten von Adams Rasse - die, die verherbestimmt waren "wieder-geboren" zu werden, während die Bibel mit Sieben Siegel versiegelt war - das heißt, von Pfingsten bis zum Ablauf des Laodizea Kirchenzeitalters. Heute ist Er kein Vermittler.

Das ist ein Stolperstein für die nichtdenkende Mehrheit der nominellen, doch falschen Christen, die sagen, "Wenn Jesus kein Vermittler (Fürsprecher) ist, wie können Menschen dann gerettet werden?"

Die Vermittlung Christi hat nichts mit Rettung zu tun. Sie hat mit wieder-geboren sein zu tun. Jeder Einzelne, der in Adams Rasse geboren wird ist "gerettet" geboren. Anders gesagt, ihre Namen sind im Buch des Lebens verzeichnet. Das Buch des Lebens ist das genealogische Verzeichnis (Stammbaum) Adams, und es verzeichnet alle seiner Nachkommen vom Abel bis zu der letzten, durch eine Frau geborenen Person, wer immer das sein mag. Das Buch des Lebens wurde in Gottes Vorherwissen bei der Gründung der Welt zusammengestellt. Jesus starb, jeden dieser Namen zu erlösen. So lange ihr Name in diesem Buch steht, sind sie "gerettet." Natürlich werden die meisten Namen von diesem Buch entfernt, und dann sind diese verloren.

Im Alten Testament war Aaron das Vorbild Jesu, der sich für die Fehler oder die Unwissenheit der Kinder Israels einsetzte. Aaron war kein Vermittler für die Ägypter, die Moabiter, die Kanaaniten, oder für das Mischvolk, das mit Israel von Ägypten auszog, auch nicht für die Bevölkerung der Nationen (der Länder), die sie durchreisten. Er war nur Vermittler für die Auserwählten oder die Herausgerufenen. Aaron setzte sich nicht für absichtliche Schlechtigkeit, sondern für die Fehltritte der gottdienenden Gläubigen ein.

Ebenso, Christus war kein Vermittler für Buddisten, Mohamedaner und Juden, sondern für die Auserwählten Gottes. Er setzte sich ein für Fehler die sie auf ihrem Christlichen Weg begingen. Er setzte sich für ihre Unwissenheit oder ihre Verfehlungen des Glaubens ein.

Wann war Seine Vermittlung vollbracht? Christus ist kein Vermittler für immer und ewig. Jesus war nur Vermittler so lange die Bibel mit Sieben Siegel versiegelt war. Der Zweck Seines Vermittler-Amts war Frieden und Übereinstimmung zwischen Gott und Seinen Auserwählten zu bringen. Sein Gebet zu Gethsemane war nicht für die Welt, sondern für die Auserwählten, die Ihm Gott aus der Welt gab. "Auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir bist und ich in dir, auf daß auch sie in uns eins seien." (Joh 17:21).

Dieses Wort "eins" - "auf daß auch sie in Uns eins seien" bedeutet was Paulus "die Einheit des Glaubens," oder in Einigkeit sein nennt. Und wenn zwei in Einigkeit (Übereinstimmung) sind, dann sind sie "eins."

Nun, Gott ordinierte fünf verschiedene Posten für das geistliche Amt, um Seine Auserwählten zu erbauen und sie zur Reife des Glaubens zu bringen, sodaß sie stets eine bereite Antwort für die Sünder haben, die sich wegen ihrer herzerfüllten Hoffnung bei ihnen erkundigen. Diese fünf Posten, Apostel, Prophet, Evangelist, Hirte (Pastor oder Seelsorger) und Lehrer werden in dem Körper oder in der Kirche vertreten sein "bis sie alle die Einheit des Glaubens erreichen, und somit das Gebet Christi erfüllen, auf daß wir alle eins seien; gleichwie der Vater in Jesus ist, und Er in Ihm, auf daß auch wir in Ihnen eins seien."

Hier möchte ich eine Bemerkung bezüglich regelmäßig stattfindender Haus-Versammlungen machen, die ohne Geistlichen, oder ohne Gegenwart eines echt "wieder-geborenen" Bruders, eines Ältesten des Glaubens, gehalten werden. Das ist verkehrt. Man sollte solche Versammlungen nicht halten, weil diese voraussichtlich zu Irrtümern führen, die die Glaubensgruppe zerteilt oder zerstört. So fangen Konfessionen an und es führt zu Verwirrung. Man sollte solche Treffen nicht ohne Ältesten halten, damit die Grund-Lehre dem unveränderlichen Wort Gottes treu bleibt.

Christus ist kein Vermittler mehr. Er war nur Vermittler so lange die Bibel mit Sieben Siegel versiegelt war. Daniel und Jesus sagten, daß Sie bis zur Zeit des Endes versiegelt sein wird, "aber in den Tagen, wenn der siebente Engel, oder Prophet-Botschafter, seine Stimme zum Laodizea Kirchezeitalter erheben wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wovon Gott geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten von Anbeginn" (Apg 3:21; Offb 10:7; 1Cor 13:10).

William Branham war dieser Engel. Sein geistliches Amt erstattete den apostolischen Glauben zurück, vollendete das Geheimnis Gottes, und ruft nun die Menschheit Christi aus dem Kirchensystem der Welt heraus, in die Einigkeit des Glaubens hinein, zur Manifestation der Söhne Gottes und der Entrückung.

Im fünften Kapitel der Offenbahrung, nach dem Ende der Sieben Kirchenzeitalter, suchten die Ältesten einen blutsverwandten Erlöser. Johannes weinte weil kein Lebender, oder keiner der jemals gelebt hatte würdig befunden wurde, das Buch aufzutun oder überhaupt hineinzusehen. Dann riefen die Ältesten auf, "Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda. Er siegte im Garten zu Gethsemane, und Er ist würdig."

Johannes blickte zurück und erwartete einen Löwen zu sehen, sah aber das blutende, blutige Lamm, wie Es vom Opfer-Altar herab kam, wo Sein Körper 2,000 Jahre als Denkmal lag, während Er Sich als Hohenpriester für die Fehler der Heiligen der Kirchezeitalter einsetzte. Als Lamm war Er unser Versöhner und Vermittler. Als Löwe ist Er König aller Könige und Richter.

Vom vierten Kapitel der Offenbahrung ersehen wir, daß die Sieben Kirchenzeitalter und die Vermittlung Christi bendet sind, weil die sieben Teile des Geistes, der die Teil-Wort-Heiligen in den Körper getauft hatte, die Erde schon verlassen hatten. Sie sind wieder zurück vor dem Thron, der nun nicht mehr ein Gnadensitz ist, da kein Blut mehr vorhanden ist. Der Thron ist nun ein Richtstuhl, auf dem ein verärgerter Herrgott sitzt, und das siebenmal versiegelte Buch des Lebens in der Hand hält.

Im fünften Kapitel der Offenbahrung nimmt Christus dieses Buch, das die Eigentumsurkunde von all dem ist das Er erlöst hat. Er entfernt die Sieben Siegel und setzt Sich nieder als Richter. Er wirkt nun nicht mehr im Amt des Sohn Gottes oder Vermittler. Nun ist Er Menschensohn und Richter. Bitte Johannes 5:27, und das Evangelium lesen.

Das ist der Grund, warum Konfessionelle auf und ab springen, und in Zungen sprechen, und dennoch keine Wiedergeburt erreichen. Ihre Bemühungen sind vergebens. Sie glauben Christus ist immer noch Gottes Sohn und Vermittler, wenn Er statt dessen Menschensohn und Richter ist.

Kapitel 4, 5, und 10:7 der Offenbahrung wurden alle in 1963 erfüllt, als der
letzte, dem Laodizea oder Pfingst-Kirchenzeitalter vorherbestimmte Heilige in den Körper getauft wurde, und das Amt Christi der Vermittlung vollendet war. Christus war nur Vermittler so lange die Bibel versiegelt war. Heute ist Er kein Vermittler.

Die Auserwählten des heutigen Tages benötigen keinen Vermittler. Da das Vollkommene gekommen ist - die Fülle des Wortes - haben das TEIL-Wort (Stückwerk) und der Vermittler aufgehöhrt.

Laßt uns prüfen an was wir glauben. Wenn wir nicht verstehen an was wir glauben, dann sind wir ohne Glauben, und unser Wissen ist vergebens. Laßt uns die Heilige Schrift in Tiefe studieren, um nicht von Menschen, sondern von Gott Beifall zu finden, indem wir das Wort richtig aufnehmen und so unseren Tag und die Botschaft für diesen deutlich erkennen. (gadio087.htm)


e-mail: ags@biblebelievers.org.au